Beschreibe Ergebnis statt Aktion: „Rechnung als PDF speichern“ ist klarer als „Speichern“. So verstehen Menschen sofort Konsequenz und Format. Kombiniere bei Bedarf sekundäre Hinweise, etwa Dateigröße oder Dauer. Diese Transparenz verringert Misstrauen, steigert Vorhersagbarkeit und spart Supportaufwand, weil Erwartungen und tatsächliche Ergebnisse zuverlässig zusammenfinden.
Primäre Aktionen verdienen die aktivste, nutzennächste Formulierung. Sekundäre Aktionen dürfen neutraler klingen. Sprache unterstützt so visuelle Hierarchie, besonders in dichten Oberflächen. Teste Reihenfolge, Länge und Wortlaut zusammen mit Layout, um schnelle Orientierung zu fördern und ungewollte Klicks zuverlässig zu vermeiden, selbst bei mobilen, einhändig bedienbaren Situationen.
Klare Linktexte und aussagekräftige Alternativbeschreibungen helfen Screenreader-Nutzenden und allen, die schnell scannen. Vermeide Dopplungen, die nur visuell Sinn ergeben. Beschreibe Funktion und Ziel konsistent. Gute Mikrotexte sind ein A11y-Turbo: Sie bauen Stolpersteine ab und ermöglichen selbstbestimmte Navigation ohne Rätselraten, Umwege oder versteckte Bedeutungsebenen.
Regeln bleiben abstrakt, bis Beispiele sie greifbar machen. Zeige gute und schlechte Varianten, erläutere Begründungen, markiere Wortwahlprinzipien. Ergänze typische Szenarien wie Zahlungen, Fehler, Onboarding. So entsteht ein Werkzeug, das nicht nur verbietet, sondern inspiriert, konsistenten Klang erzeugt und produktnahen Teams schnelle, eigenständige Entscheidungen erlaubt.
Bei Übersetzungen zählt Sinn vor Worttreue. Erhalte Absicht, Ton und Erwartungsmanagement. Vermeide idiomatische Stolperfallen und prüfe Längenbegrenzungen früher. Arbeite mit regionalen Beispielen und realen Begriffen, damit Aussagen alltagsnah bleiben. Tests mit Muttersprachlern sichern, dass Klarheit, Wärme und Präzision in jeder Sprache ebenso wirken wie im Original.
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