Wählen Sie Formulierungen, die alle Menschen einschließen, etwa neutrale Pluralformen, Paarschreibungen oder wohlüberlegte, barrierearme Sonderzeichen. Achten Sie auf die Vorlesbarkeit durch Screenreader, testen Sie Varianten und dokumentieren Sie Entscheidungen. Vermeiden Sie Rollenklischees in Beispielen und Anreden. Bieten Sie, wo möglich, Selbstbezeichnungen statt starrer Kategorien. Inklusiv zu schreiben bedeutet, Unterschiede anzuerkennen, ohne sie zu instrumentalisieren. So fühlt sich Kommunikation fair, respektvoll und modern an – und bleibt zugleich verständlich.
Kurze Sätze, aktive Verben, klare Strukturen: Das hilft nicht nur Menschen mit kognitiven Einschränkungen, sondern allen. Vermeiden Sie doppelte Verneinungen, verschachtelte Nebensätze und metaphorische Rätsel. Erklären Sie Fachbegriffe, wenn sie unvermeidbar sind, oder verlinken Sie auf kurze, leicht verständliche Erklärungen. Prüfen Sie Lesbarkeitswerte als Indikator, aber entscheiden Sie redaktionell mit Empathie. Bauen Sie Orientierung über Zwischenüberschriften, Listen und nahe Hilfetexte auf, damit Aufmerksamkeit stabil bleibt.
Microcopy reist über Sprachen und Kulturen. Schreiben Sie so, dass Übersetzungen ohne Sinnverlust möglich sind: keine versteckten Wortspiele, eindeutige Bezüge, vollständige Sätze. Geben Sie Übersetzungsteams Kontext, Screenshots und Platzrestriktionen. Prüfen Sie, ob Datums-, Anrede- und Nummernformate lokal passen. Achten Sie auf Tonalität, die kulturell respektvoll ist, und vermeiden Sie idiomatische Stolpersteine. So bleibt Ihre Botschaft konsistent, inklusiv und zugänglich – unabhängig davon, wo Menschen sie lesen oder hören.






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